Aktuelle WEA-Zahlen in SH: Variable Bestandszahlen von 2809 bis 3435 Anlagen!

Rasanter WEA-Zubau in der BRD und besonders in SH - Immer wieder tauchen neue Zahlen in der Berichterstattung auf

Dabei ergeben unsere Recherchen regelmäßig, dass die Bestandszahlen stark variieren, je nach Informationsquelle. Die Gründe können vielfältig sein, von schlechter, zumindest schleppender Datenpflege, über unterschiedliche Zeitpunkte zur Erhebung, bis zu unterschiedlichen Interessenlagen.

Näheres hier

   

Neuer Beitrag auf www.opfer.windwahn.de

Schleswig-Holstein - Dutzende von Anwohnern von WEA in Silberstedt, Treia und Umgebung sind erkrankt.

WEA-Anwohner: Die Rotoren machen uns krank

   
etscheit

Geopferte Landschaften

Das Buch mit Beiträgen von 18 Autoren aus unterschiedlichen umweltrelevanten Disziplinen ist eine eindrucksvolle Abrechnung mit der im Namen der Energiewende fortschreitenden Industrialisierung, der zum angeblichen Schutz der Atmosphäre immer mehr Teile der Biosphäre geopfert werden.

Weiterlesen: Geopferte Landschaften

   

!! WICHTIGE PETITION !!

Umweltministerin Hendricks und das Tötungsverbot im Bundesnaturschutzgesetz

Artenschutz soll der Windkraft noch öfter zum Opfer fallen
Bitte unterzeichnen Sie die Petition zum Schutz unserer Arten!

https://www.regenwald.org/petitionen/1082/es-gibt-keine-hinnehmbare-menge-getoeteter-tiere-frau-ministerin?t=431-37-4743-1

   

windwahn vortragwindwahn Vortrag Infraschall

Wie wirkt Schall den man nicht hören kann?

   

pic12Neue Slideshow

über den Irrsinn Windenergie

Slideshow III

   

epawSchließen Sie sich der Europäischen Plattform gegen Windkraftwerke (EPAW) an
http://www.epaw.org/organisation.php?lang=de&country=Deutschland

   
 

Achtung - Stellung nehmen - Einwändungen schreiben

Auslegung des Online-Windkraft-Atlas für SH
Onlinebeteiligung ab sofort bis Ende Juni 2017

Weitere Infos hier

   

Verfassungsbeschwerde - Spendenaufruf

Der Regionalverband Taunus e.V. bringt die Windkraft vor das Bundesverfassungsgericht.
Bitte unterstützen Sie diese Aktion mit einer Spende.
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Schleswig-Holstein

Die unzulänglichen Karten der Landesregierung sind für Einwendungen im Rahmen der Regionalplanung Teilfortschreibung Wind nicht geeignet.
Nutzen Sie daher die hervorragend aufgearbeitete Karte von H. Diedrich. http://arcg.is/1MRWx20 

   

BUND und Naturstrom AG  

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Bitte um Solidarität durch Unterzeichnung einer Petition aus Frankreich

gegen die Entwertung der Landungsstrände (D-Day-Beaches) in der Normandie zur Befreiung Europas von der Nazi-Diktatur durch eine Offshore-Windindustriezone mit 75 WEA von 180m Höhe.
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie auch den Antrag auf Erteilung des UNESCO-Welterbetitels!
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Die Mathematik der Windlobby

Details

von Harro Harring

Von großen Zahlen und großer Verwirrung

in Teilen der Windbranche sind große Zahlen und viel Verwirrung wichtig. Gern werden objektive Leistungsdaten hinter Begriffen, wie ’’kann so und soviel Haushalte versorgen’’, ’’tausend Fantastilliarden installierte Leistung’’ etc. etc. verborgen.

Diese wuselige Geheimnistuerei gilt übrigens nicht nur für technische Daten, sondern auch für die Beteiligungsmodelle, die hier im Dorf niemand versteht. Ein aus den Medien bekanntes Unternehmen aus Itzehoe hat sich diesbezüglich schon manch juristischen Ordnungsruf eingefangen und auch der lokale Oberinvestor Albers hat bei seinen Windkraft-Tupper-Parities eigenartiger Weise keine Musterverträge dabei, aus denen ein interessierter Dörfler vielleicht (mit Hilfe einer neutralen Finanzberatung) schließen könnte, welchen Nutzen und welche Risiken er eingehen soll. Haus und Hof soll der Dörfler aber dennoch für das Konstrukt einer GmbH & Co KG beleihen, um sich an den Albers’schen Aktivitäten als Eigenkapitallieferant nützlich zu machen. - Aber egal, jeder muß ja wissen, was er macht, in welche Sekte er eintritt und wem er sein Geld anvertraut. Und hier geht’s nicht um psychologische Merkwürdigkeiten unserer Gesellschaft, sondern nun hoffentlich ein wenig um Klarstellung in Bezug auf Technik.

Also:mathematik

Watt ist die Einheit der elektrischen Leistung (1 Volt Spannung bei 1 Ampere Stromstärke = 1 Watt). Ein Watt entspricht der Leistung einer sehr, sehr kleinen Glühbirne, also muß man aus praktischen Gründen die Einheit für größere Erzeuger / Verbraucher anpassen (z.B. kilo=*1000, Mega =*1000000).

Eine Kilowattstunde ist demzufolge eine Stunde mit einem Kilowatt Leistung. Dies ist das Maß für die Energiemenge, denn es zählt die Leistung über die Zeit. (Eigentlich wäre die Einheit ja die 'Wattstunde', aber Kilowattstunden ist bei den Verbraucher ein bekannte Begriff und man kann ebenso 'kilo', mega oder sonstwas als Prefix nutzen.

Watt, bzw. kW/h als Einheit einer Energiemenge, kann man übrigens in andere Energieeinheiten und deren stoffliche Äquivalente umrechnen Kilojoule, Liter Heizöl, usw. usw.. Und wenn man sich nicht der mentalen Beschränkung unserer ’politischen Eliten’ unterwirft, Energiewende zumeist nur auf Elektrizität zu beziehen, eröffnen sich einem ganz neue Betrachtungsweisen. Man kann so z.B. den Einspareffekt einer energetischen Gebäudesanierung in Jahresverbrauch in Liter Heizöl oder kW/h ausdrücken. (11,8 kWh/kg bei einer Dichte(15°C) von 0,845 kg/L ergibt z.B. den ’Gegenwert’ von 9,971kW/h je Liter Diesel/Heizöl. Die kW/h Elektrizität kostet derzeit etwa 25 Cent; 10kW/h also € 2,50 – insofern ist Heizöl mit derzeit etwa € 0,80 / Liter (entspricht ca. 10kW/h) vergleichsweise günstig. Es sind natürlich noch Abgasverluste in der Heizung zu berücksichtigen – auch wenn der Vergleich also etwas ’hinkt’, stimmen aber die Größenordnungen. Es ist interessant und spannend, sich die Auswirkungen von energetisch sanierten Gebäuden und sparsameren Autos auf die ’Energiewende’ auszurechnen. Wenn man wollte könnte man dann auch so inhaltslose Aussagen machen wie: ’’mit dieser energetischen Sanierung sparen wir 0,01 WKA der 2MW-Klasse’’. Wegen der sporadischen Energieerzeugung der WKA macht das aber nur wenig Sinn und derartige Zahlenverschleierungen begeistern wohl nur Energiewendeministern und ähnliche politischen Selbstverwirklicher..

Es ist interessant und aufschlußreich, einmal die physikalische Definition der elektrischen Einheiten zu ’googlen’ oder bei Wiki nachzusehen. Die Technik ist in der Übersicht auch gar nicht kompliziert. Den einzelnen Elektronen ’mal beim Ladungstransport über die Schulter zu blicken ist spannend, wie immer, wenn man ’mal bei Mutter Natur ein wenighinter die Kulissen schaut. Als Nebeneffekt können einem irgendwelche dahergelaufenen Heilsprediger dann so schnell kein X mehr für ein U vormachen. Wenn man sich ernsthaft über die Welt Gedanken machen will, ist es eben doch hilfreich, wenn man eine Vorstellung davon hat, wie die Welt funktioniert. Das sollte eigentlich auch für die Politik gelten, wird aber dort zumeist ignoriert, weshalb deren Konstrukte immer verworrene, absurder und ungerechter werden.

Ein Staubsauger / eine Bohrmaschinen mit 1 Kilowatt (1000Watt) Leistungsbedarf verbrauchen in einer Stunde jeweils eine Kilowattstunde (kW/h) Elektrizität. Eine Leistung, die über keine Zeit erbracht wird (0 Sekunden) stellt keine Energiemenge bereit (egal, wie groß Generator oder Verbraucher sind). Mit einer 6MW Windkraftanlage mit 180 Meter Höhe kann man daher eben bei Flaute keinen Tischventilator (ca. 20 Watt) betreiben.

Mit einer Kilowattstunde Elektrizität kann man eine Stunde lang einen Staubsauger betreiben (1000Watt, 1 Stunde =1kW/h) oder 1000 Stunden lang eine 1Watt Glühlampe leuchten lassen. Mann kann auch eine halbe Stunden Staubsaugen und 500 Stunden ein kleines Licht leuchten lassen - Die Kilowattstunde ist quasi die Währung der industrialisierten Welt - nur leider kann man diese Währung nicht ohne weiteres zinsbringend anlegen, in größerem Umfang speichern oder ohne Umwandlung in eine andere Energieform irgendwo lagern.

Zum Vergleich der Speichermöglichkeiten hier eine (grobe) Darstellung des Speichervermögens eine Autobatterie (für einen Diesel 12V 100Ah). So eine Batterie kann (theoretisch) eine Stunde lang einen Strom von 100 Ampere bei 12 Volt Spannung abgeben und somit ein Gerät versorgen, welches 1200 Watt benötigt. Da dies eine Stunde betrieben werden können in so eine Batterie als 1,2kW/h gespeichert werden. Dies sind aber, wegen Wirkungsgraden von weniger als 100% und anderer technischer Einschränkungen, leider nur theoretische Werte. Es zeigt sich aber auch, daß (sofern man in der Nacht nicht kocht, staubsaugt oder Wäsche wäscht) mit vorhandener Batterietechnik bereits in den Bereich gelangen könnte, in welchem für Einzelhaushalte / Einfamilienhäuser eine Speicherung regenerativer Energie denkbar wäre. Licht, Unterhaltungselektronik und Computer aus Batterien zu betreiben dürfte für einige tausend Euro (immerhin) machbar sein.

Nun haben Privathaushalte meist keinen allzu großen Elektrizitätsbedarf und dieser wäre in Grenzen auch noch entsprechend des Energieangebotes planbar. In der Summe verbrauchen die haushalte zwar auch eine Menge Energie – einzeln betrachtet ist mit einigen Innovationen Autarkie denkbar. Wenn man eine Energiewende zum dauerhaften Vorteil der Bürger und Haushalte hätte machen wollen, hätte man über solche Konzepte nachdenken können – aber man will das wohl nicht, man baut lieber überdimensionierte Netze.

Großen Energiemengen werden in der Industrie und im Verkehr benötigt. Ein Elektromotor, z.B. für ein Rührwerk mit 50kW Leistung wäre z.B. in einer Großbäckerei nun nichts besonders großes – vom Energiebedarf von Stahlwerken, Presswerken für Karosseriebleche oder Aluminiumhütten gar nicht zu reden. In der Industrie kann man auch nicht ’mal eben mit der Wäschen einige Stunden warten, wenn kein Wind weht. Leider wird auch der größte Netzausbau in der Industrie keine Versorgungsengpässe durch unzuverlässige Versorgung mit Windstrom verhindern – man benötigt neben den Subventionsabgreifmaschinen noch in gleicher Leistung andere Kraftwerke.

Derzeit muß daher Elektrizität erzeugt werden, wenn diese benötigt wird. Die Speicherkapazitäten (Pumpspeicher) reichen nur für wenige Stunden. Da kW/h auch eine Größe aus der realen Welt ist, kann man bei einer komplett versemmelten Energiewende auch nicht ’mal eben schnell einen Rettungsschirm ausrufen und die Notenpressen (die funktionieren nur mit Strom) anwerfen. Es steht zu befürchten, daß die doch etwas entrückte und realitätsferne Politik diese Tatsache übersieht......

Ein Jahr hat in ganz Deutschland nun etwa 365*24= 8760 Stunden (außer bei fanatischen Windmüllern – da zählen nur die Stunden, in denen ein ’ordnungsgemäßer Wind’ weht). Würde nun eine 1Megawatt Windkraftanlage gleichmäßig ein Jahr volle Leistung abgeben, würde diese 8760 Megawattstunden Elektrizität erzeugen (was dieses trotzige technische Gerät aber nicht tut (siehe unten)). Der Wind weht eben nicht gleichmäßig und die Windmühlen produzieren nur Elektrizität, wenn geeigneter Wind weht. Das macht den Windmüllern aber nix – denn den Rest des Jahres brauchen diese Leute sowieso zum Geldzählen, weshalb diese Zeit einfach ausgeblendet wird und die Lebenswirklichkeit der übrigen Gesellschaft einfach ignoriert wird.

Nun aber endlich zu den Zahlen aus der shz Beilage zum ’Energieland’ Schleswig-Holstein:

2325 Megawatt installierte Leistung lassen wir 'mal so stehen, es sind eben 2325 Millionen Watt Maximalleistung wenn optimaler – nicht zu wenig / nicht zu viel) Wind weht. Aus den 3860 Millionen Kilowattstunden der tatsächlich erzeugten Energie werden durch Multiplikation mit 1000 (wg. des 'kilo' in Kilowatt) 3860000 Megawattstunden. So jetzt haben wir identische Einheiten Megawatt und Megawattstunden und können damit weiterarbeiten. Wenn wir die erzeugten Megawattstunden durch die installierten Megawatt teilen kommen wir auf die Zeit, in welcher die Anlagen die Energiemenge produzieren. Erstaunt stellen wir fest, daß die Anlagen ja im statistischen Mittel nicht das ganze Jahr Elektrizität produzieren, sondern nur an 1660,21 Stunden. Wir erinnern uns daran, daß ein Jahr (auch in Schleswig-Holstein, außer für fanatische Windmüller) aber 8760 Stunden hat. Die tolle Stromversorgung mit den vielen Megawatt für die ganz vielen Haushalte funktioniert also im Mittel nur während 18,9 % des Jahres. Sagen wir ’mal großzügig, Windenergie ist für 1/5 des Jahres eine feine Sache – in den übrigen 4/5 der Zeit sitzen wir eben bei Kerzenlicht, betreiben Industrieanlagen mit Muskelkraft und lesen wieder ’mal ein Buch, weil Radio und Fernsehen elektrisch betrieben werden (oder kaufen heimlich Atomstrom aus Frankreich oder Tschechien).

Die tatsächlich erzeugte Strommenge (Megawattstunden) durch die Stunden des Jahres geteilt Ergibt die effektive Stromerzeugung der Anlagen in Schleswig-Holstein im Jahr. Diese Rechnung ergibt 440,6 Megawatt durchschnittliche Stromerzeugung aus 2325 Megawatt installierter Leistung. Würden die Anlagen ganzjährig regelmäßig mit Nennleistung arbeiten, müßten diese ja 20375760 Megawattstunden Elektrizität erzeugen - tun sie aber nicht. Errechnet man die durchschnittliche Energieerzeugung stellt man natürlich wieder fest, daß die Windkraftanlagen im Land gerade 'mal 18,94% der installierten Leistung erzeugen (tatsächliche Jahresstromproduktion / (Installierte Leistung * 8760 Stunden)

*100). Wie man es auch dreht und wendet – es sind immer unter 20% Effizienz, welche die WKA auszeichnet. Sollten tatsächlich Überlegungen zu Energiewende angestellt worden sein (kaum glaubhaft) hat man dies Effizienzmanko wohl vergessen, denn überall wird nur von der installierten Leistung geschwärmt. Mit einer gleichmäßig verteilten schlechten Effizienz könnte man vielleicht sogar leben (wenn nur diese lächerliche Schönrederei bez. der installierten Leistung aufhört). Die schlechte Effizienz ist aber durch zeitliche Schwankungen bedingt ,die von 0% Leistung bis 100% Leistung gehen. Es gibt also Zeiten gibt, in denen gar kein Windstrom zur Verfügung steht. Wären nun Intensivstationen in Krankenhäusern von Windstrom abhängig, könnte es bei Flaute und bei Sturm dort Tote geben (von dem Chaos in der Industrie gar nicht zu reden).

Eine Effizienz von unter 20% der WKA entspricht dabei in etwa auch den Zahlen des BWE (Bundesverband Windenergie), der damit natürlich nicht gerade prahlt, da eine Effizienz von unter 20% recht lausig für ein Kraftwerk ist. Man müßte also bei Windkraftwerken die fünffache Leistung installieren, um tatsächlich die Energieerzeugung, mit der man sich bis zum Abwinken selbst lobt, zu erreichen. Auch der BWE Präsident H. Albers geht gern mit den Zahlen der installierten Leistung, die in einer realen Welt völlig bedeutungslos sind, hausieren – es fragt sich, ob er nun während 4/5 des Jahres auch einen ’blackout’ hat, Winterschlaf hält oder weshalb er die tatsächliche Produktivität der Windenergie nicht wahrnimmt. Eine plausible These ist ja auch, daß auch er 4/5 des Jahres benötigt, um die sehr üppigen Einnahmen aus Windenergie zu zählen, anzulegen und irgendwie in Sicherheit zu bringen. Die 9000 Megawatt installierter WKA-Leistung , die Albers als Ausbauziel in S-H propagiert taugen also bestens für's Autoquartett - für die Realität der Stromerzeugung muß man die Albers'schen Zahlen immer durch 5 teilen. Doch Vorsicht! Was früher in der realen Welt als Makel und mindere Effizienz erkannt worden wäre, dreht sich ggf. in der 'Denkstruktur' von Windlobbyisten, wie Albers, zu einer neuen Begründung, noch mehr Windkraftanlagen aufstellen zu müssen, um die Versorgungslücke zu schließen. Mit solchen 'Fakten' könnte unser, zu logisch-mathematischen Fakten recht sonderbar eingestellter ’Energiewendeminister’ dahingehend beschwatzt werden, die Anlagenzahl in S-H unbedingt verfünffachen zu müssen (z.B. 45000 Megawatt installierte Leistung statt 9000MW ). Albers hatte mit ähnlich absurder 'Logik' schon einen Rückstand von S-H gegenüber anderen Bundesländern in Bezug auf installierter Leistung und Anlagenhöhe ausgemacht, was dann auch unser aller ’Energiewendeminister’ prompt und unreflektiert nachgeplappert hat - zuzutrauen ist dem Gespann also jeder argumentative Unsinn. Wirtschaftlich betrachtet kann man davon ausgehen, daß die tatsächlichen Investitionen für WKA, gemessen an der tatsächlich erzeugten Energiemenge fünfmal so hoch sind, wie propagiert. Also wenn das keine verdummende Propaganda ist.......

Die Natur und die Winde sind gegenüber solcher Gier und Dummheit aber erbarmungslos realistisch und selbst 100000 'großdeutsche Großwindanlagen' liefern bei Flaute daher eben genau so viel Energie, wie eine leere Batterie – nämlich keine. Auch die von Albers und Consorten gern vorgenommene Umrechnung in potentiell versorgbare Haushalte (wozu immer das auch gut sein soll - außer zum verschleiern) rettet dann nichts mehr. 0 ist 0 - egal in welcher Einheit man rechnet und bei Flaute brennt in keinem Haushalt Licht - außer man hat schon einige tausend Euro in Batterien investiert – vielleicht wird ja daher immer auf die ’versorgbaren’ Haushalte hingewiesen. Aber was für viel Geld bei haushalten vielleicht machbar wäre, klappt für die Industrie leider nicht – da müssen großtechnische Lösungen, wie z.B. Pumpspeicherwerke her.

Bei schönem Segelwetter aber, ca. 4-6 Bft, wird aber dann tatsächlich so langsam die Nennleistung der WKA erreicht - aber auch nur dann. Weht der Wind zu kräftig, müssen nicht nur die Segler in den Hafen sondern diese totsicheren Industrieanlagen müssen aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden und es gibt bei Sturm wieder keinen Strom. Aus diesem Wechselspiel von Windmangel und Windüberfluß ergibt sich ja eben dann die lausige Ausbeute von unter 20% im Jahresmittel. Man muß allerdings bei der mageren Ausbeute berücksichtigen, daß ja keine Energiekosten anfallen - was die hochsubventionierten Vergütungen dann allerdings vollends in den Bereich der unsittlichen Preisgestaltung und des Wuchers bringt. Unsere 'liebe Regierung' hat es allerdings schon 'mal fertiggebracht, Mineralölsteuer auf Pflanzenöl zu erheben - vielleicht sollte man dem Schäuble 'mal stecken, Mineralölsteuer auf Wind zu erheben (bekloppt genug wäre die Idee ja für das Deutsche Steuerrecht).

Nun ist es in der Politik gerade Mode, eben diese ’1/5 Energieversorgung’ bundesweit verfügbar zu machen, bzw. dem Land aufzunötigen und damit alle Deutschen auch an den 4/5 ‚’’0kw Windertrag’’ bei Flaute teilhaben zu lassen. Dazu werden mit Milliardenaufwand (wer verdient daran?) die Elektrizitätsnetze ausgebaut.

Für den Netzausbau wir dazu allerdings die Maximalleistung der WKA herangezogen und die Netze werden für optimale Windtage ausgelegt und nicht für die 20% Durchschnittsausbeute der installierten Leistung. Das ist ja auch ganz logisch, den irgendwer verdient so mehr Geld, da der Netzausbau direkt oder über Umwege sowieso von den Bürgern und Steuerzahlern bezahlt wird. Und die haben nun einmal kein Anrecht darauf, das zu bekommen, was sie brauchen, sondern sie bekommen das, was allwissende Politiker (tatkräftig unterstützt von einer Vielzahl von Lobbyorganisationen) für gut befinden.

Der Netzausbau ist dabei nicht nur teuer (da ja wohl für maximale Windstromerzeugung und nicht für maximalen Verbrauch ausgelegt) für , auch das Abnahmeproblem von Überkapazitäten bei optimalem Wind wird so nach Bayern exportiert - sofern die Bayern das wirklich mitmachen – wie man hört gibt’s im Süden eigene Pläne zur Energiewende und da spielen unsere ’Junker Energiemüller’ aus dem Norden eben nicht die Hauptrolle.

Da in S-H zudem viele der WKA in potentiell überflutungsgefährdeten Bereichen stehen wird übrigens ’nebenbei’ auch ein Sturmflutrisiko nach Bayern exportiert. Brechen in Nordfriesland die Deiche, bleiben in München die Aufzüge stecken (o.k. etwas übertrieben - aber es ist schon 'was dran, am Risikoexport. Und wer an die Notwendigkeit einer radikalen, kurzfristigen Energiewende glaubt, wird doch wohl die möglichen Folgen des Klimawandels nicht ignorieren oder gar leugnen wollen).

Der Netzausbau läßt Deutschland jedenfalls enger zusammenwachsen – und wenn es nur hinsichtlich eines möglichen Bundesweiten Blackout bei Sturmflut ist – wir Deutschen werden durch die Energiewende noch eine richtige (zahlende) Schicksalsgemeinschaft.

Daß der Netzausbau dabei die Idee ist, mit der ein ungezügelter, planloser und wohl endloser Ausbau der Windenergie dennoch zu rechtfertigen ist, ist aber eine trügerische Hoffnung. Berechnungen von Klimatologen ergeben, daß selbst bei maximaler Europaweiter Vernetzung der Stromnetze und Vollausbau aller Landflächen und Seegebiet –ohne Rücksicht auf Kosten und Kollateralschäden – mindestens 10 Europaweite Flautetage, welche die Stromversorgung zusammenbrechen lassen können, unvermeidlich sind.

Übrigens muß man bei solch absurden ’Konzepten’ immer daran denken, daß es bei der Vernetzungsideologie ja erforderlich ist, daß potentiell ein einzelner WKA-Standort zu Zeiten in denen Resteuropa Flaute hat, die übrigen Nationen versorgen können muß, d.h. alle großräumigen Windeignungsgebiete müssen hinsichtlich der installierten Leistung für die Versorgung von Europa ausgelegt werden (und dies mal Faktor 5 bez. der installierten Leistung, wegen der bescheidenen Effizienz der Windenergietechnik im Jahresmittel). Wenn man das einmal mit Hilfe eines Taschenrechner durchkalkuliert stellt man fest, daß dann in Europa – weder finanziell noch räumlich - kaum noch Platz für etwas anderes, als Windkraft bleibt.

Die oben bereits angesprochene Schicksalsgemeinschaft der Deutschen wird sich in der Folge dann vollends zur Leidensgemeinschaft entwickeln, denn zu den Kosten des EEG, zum Netzausbau, zu diversen Rettungsschirmen & Kosten für sonstigen multiplen Planungsirrsinn kommen dann ja noch die Kosten für die Entwicklung und den Bau von Energiespeichern und die Minimierung der Leitungsverluste des aktuell begonnenen Leitungsausbaus. Mit entsprechender Verspätung wird sich die Politik auch diesen Themas annehmen und es zur allein seelig machenden nationalen Aufgabe erklären, für das der Bürger eben Opfer bringen muß.

Das ist bereits heute absehbar, da eben die weiträumige Vernetzung des Windstromes die Versorgungsprobleme bei Flaute nicht lösen wird, wie vielleicht manch faktenfreie Politikerhirne es derzeit glauben mögen. Und wenn Wissen fehlt bleibt ja wieder einmal nur noch der Glaube – es ist wie im Mittelalter (Ablaßhandel und Ökosteuern weisen ja auch bereits eine gewisse Kongruenz auf). Schnell und billig wir auch die Entwicklung und der Ausbau von Speichertechnik nicht. Die Speicherkapazität aller Pumpspeicherwerke in Deutschland kann derzeit den Energieverbrauch im Stundenbereich decken (so sagte einer der EON Vorstände).

Die Gesamtspeicherkapazität betrug 2010 etwa 40GWh (Stand 2010). Der durchschnittliche Wirkungsgrad von Pumpspeicherwerken liegt bei etwa 70 % (30% der hineingesteckten Energie verschwinden in diversen Verlusten).

Für einige Tage (4-5) Flaute sollten Deutschland also schon speichermäßig vorsorgen. Das bedeutet allerdings, daß die Kapazität der Pumpspeicherwerke mindestens um den Faktor 120 gegenüber dem heutigen Ausbaustand erweitert werden müßte. Da reicht dann das lächerliche Loch in Lägerdorf (da plant man angeblich so etwas) bei weitem nicht aus - dann wären die Alpentäler und die Mittelgebirge dran (o.k. - das ist jetzt eigentlich etwas satirisch gemeint - aber man weiß ja nie in diesem Land).

Auf www.bundestag.de findet sich dann doch schon ein Hinweis, auf die sich anbahnenden Probleme:

 

Also doch wieder Norwegen ’besetzen’? Von schwerem Wasser in Norwegen haben sich deutsche ’Politiker’ ja schon ’mal die Lösung einiger Probleme versprochen. Spaß beiseite – die Norwegischen Energiekonzerne überlegen zwar, was man da anbieten kann und haben da auch eine Menge zu bieten. Aber selbst deren Kapazität reicht nicht als Energiepuffer und die Norweger werden sich kaum der wertvollsten Ressource ihres Landes berauben – der atemberaubenden Natur (und doof sind die Norweger schon gar nicht – die Nutzung der Speicher wird kosten – viel kosten). Das machen wir Deutschen dann schon – trotz aller besoffenen Singerei vom schonen Rhein und den Wellen der Nordsee, die an irgendwelche Strände trecken.

Nochmal übrigens.....

Der Strom muß dann ja irgendwie von der verspargelten Küste in's 'Pumpspeichergebirge' oder nach Norwegen. Dazu werden neue Leitungen entwickelt. Derzeitige Hochspannungsleitungen haben eine Kabeltemperatur von unter 300C (ja, Hochspannungsleitungen sind unter Last heiß) - neue Generationen sollen die doppelte Temperatur verkraften, wodurch natürlich auch Temperatur und die Leitungsverluste ansteigen. Nur 'mal ganz grob und überschlagsmäßig - Küste(Wind)-Bayern(Speicher)-Küste(Flaute) wären 2000 Kilometer (bei Umgehung der Städte). Wenn man nun nur ganz vorsichtig 10% Verlust auf 1000 Kilometer annimmt und die Effizienz eines Pumpspeicherwerkes optimistisch mit 80% veranschlagt, kommen von 100kWh Windstrom bei Flaute hier nur noch 64,8 kW/h zurück (man braucht also wieder fast eine Verdoppelung der Leistung WKA um die Verluste auszugleichen). HGÜ hat etwas mehr als halb so viel Leitungsverluste (allerdings zusätzliche Konverterverluste). Supraleiter kann man übrigens noch nicht kaufen, diese müssen zudem energieaufwändig gekühlt werden. Wenn der Windstrom zum Speichern nach Norwegen und zum Verbrauch bei Flaute wieder zurück soll, werden die Verluste noch größer und wenn Politiker so etwas undurchdacht in aktuelle Planungen einbeziehen, erinnert das bezüglich der Absurdität doch etwas an Wunderwaffenglauben und ähnlichen Irrsinn aus der Deutschen Geschichte. Irgendwann haben wir vielleicht alle technischen Errungenschaften von 'Raumschiff Enterprise' - nur eben noch nicht für diese aktuelle Energiewende.

Zu den Norwegischen Pumpspeichern sind es übrigens von S-H ca. 1600km – Luftlinie. Man kann also davon ausgehen, daß die tatsächliche Trassenlänge 2500km betragen wird. Dadurch ergibt sich eine Streckenlänge von den S-H WKA zum Norwegischen Pumpspeicher und zurück von 5000km, also ein Energieverlust von 50%. Berücksichtigt man zudem den Wirkungsgrad der Pumpspeichertechnik kommen vom Windstrom bei Flaute gerade einmal 40% zurück. Für vernünftige Leute wäre das ein Grund, zunächst einmal über Energieeffizienz, Alternativen und einen Energiemix nachzudenken – es steht zu befürchten, daß fanatische Windmüller im Schulterschluß mit unseren ’qualifizierten’ Politikern darin weitere Gründe für eine Komplettverspargelung der Landschaft ausmachen, da ja die technisch bedingten Verluste irgendwie ausgeglichen werden müssen. Dabei soll man natürlich die grundlegende ’Effizienz’ von 20% der Windenergie nicht vergessen. Fernleitungen und Speicherung in Norwegen könnten daher durchaus als ’Argument’ dienen, einen zehnfach über dem tatsächlichen Verbrauch liegende, Ausbau mit WKA vorzunehmen.

In Anbetracht der Kosten für Netzausbau und Speichertechnik geh' ich jedenfalls schon 'mal los und kauf mir eine Taschenlampe mit eingebautem Dynamo. Im Haushalt ist ein Blackout meist nur ärgerlich (außer im Winter, denn die Pumpen der Heizungsanlage funktionieren elektrisch und nach ein, zwei Tagen frieren die Rohrleitungen ein). Ein Stahlwerk, eine Aluminiumhütte oder einige andere industrielle Einrichtungen muß man nach einem Stromausfall aber ggf. 'wegwerfen' da einige technische Prozesse nicht einfach unterbrochen werden können. Die dafür notwendigen Strommengen kann man auch nicht aus eine Pufferbatterie oder einem Notstromgenerator beziehen. Entweder man schließt den Industriestandort Deutschland oder beschafft 'heimlich' dafür doch Atomstrom aus Frankreich oder Tschechien.

Energiewende geht eigentlich nicht, ohne Energieeffizienz, Einsparungen und Betrachtung des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland und schon gar nicht mit zu gierigen Windinvestoren und lobbyhörigen und inkompetenten Politikern. Aber von Energieeffizienz und thermischen Einsparungen hätten auch Handwerksbetriebe und deren Arbeitnehmer – und somit die normale Bevölkerung – etwas und das Geld für die kosten der Energiewende würde zu einem großen teil in der Bevölkerung verdient.

Apropos Energiewende...... nur ca. 20% des Energieverbrauchs in Deutschland beziehen sich auf Elektrizität - der größere Teil ist thermische Energie (heizen und industrielle Prozesswärme) und Verkehr (Benzin, Diesel etc.). Sehenswert in diesem Zusammenhang ist:

http://www.ag-energiebilanzen.de

http://www.ag-energiebilanzen.de/viewpage.php?idpage=21&viewpic=1304512494.jpg

Da kann man sich dann über die anderen Faktoren informieren, die Fr. Merkel, unser S-H ’Energiewendeminister’ und die Windlobby immer 'vergessen'.

Ein wichtiger Aspekt ist z.B. der Energieverbrauch im Straßenverkehr, der ja auch in kW/angegeben werden kann. Es bietet sich also an, neben der Zahl der versorgbaren Haushalte die Leistung einer WKA auch einmal in PKW-Energiebedarf umzurechnen (natürlich unter Berücksichtigung der WKA Effizienz von 18,94% in Jahresmittel).

Ein PKW kommt durchaus mit 50kW (50000 Watt) Antriebsleistung aus (oder 50 Staubsauger). Mit einem Megawatt könnten also 20 PKW in Bewegung gebracht werden. Eigentlich können sogar mehr Autos betrieben werden, weil nicht immer die volle Motorleistung (Vollgas) erforderlich ist und weil ja nicht alle Autos rund um die Uhr in Bewegung sind. Denken wir aber an die 18,94 % Effizienz, mit denen WKA übers Jahr gesehen Energie erzeugen, liefert eine 1MW WKA also Energie für den Antrieb von etwas mehr als 4 Autos, eine 2 MW Anlage Energie für 8 Autos etc., etc.. Nun könnte man sich auf eine Autobahnbrücke stellen und sich die Frage stellen, ob die Zehntausende von PKW die da vorbeifahren wirklich immer für sinnvolle und nützliche Fahrten genutzt werden – gar nicht zu reden davon, daß die meisten PKW deutlich über mehr als 50kW Antriebsleistung verfügen. Solche Rechnungen können natürlich nur eine erste Orientierung geben, machen aber deutlich, daß man über Energieaequivalente WKA-PKW den Energieverbrauch zueinander in Bezug setzen kann und in der Deutschen Energiebilanz im Sinne einer durchdachteren Energiewende wohl auch berücksichtigen müßte. Auch wenn es (zum Leidwesen der Windmüller) noch keine entsprechend langen Verlängerungskabel für PKW gibt, sind derartige Berechnungen auch daher sinnvoll, da im Verkehrsbereich eingesparte Energie z.B. in Gaskraftwerken genutzt werden könnte - ohne in der Summe mehr CO2 im Land freizusetzen. Und es geht eben darum, unseren Gesamtbedarf an Energie zu durchforsten und durch Effizienzverbesserung und Vermeidung von Verschwendung zu minimieren. Verschwendung ist kein Zeichen von Wohlstand, sondern ein Indiz für Dummheit.

In den hektisch-hysterischen Anfängen der Energiewende wurde übrigens auch ’vergessen’, daß radioaktives Material weiterstrahlt und weiter gefährlich bleibt, auch wenn Reaktoren abgeschaltet werden. Deutschland hat das Problem der Endlagerung noch nicht gelöst - ist aber schon seit längerem dabei, das Know-How zur Lösung solcher Probleme abzubauen (ein Großteil der entsprechenden Institute und Forschungseinrichtungen wurden geschlossen oder umgewidmet, die Leute wandern ab oder werden Taxifahrer). Da wütet also noch die Pest in den Stadtmauern und der 'sparsame' (oder dumme) Magistrat schmeißst schon 'mal die Ärzte 'raus. Ob nun ein AKW mit einer wenig qualifizierten Wachmannschaft weniger gefährlich ist, als ein aktives AKW mit voller und qualifizierter Besetzung ist auch so eine Frage, welche die Politik noch nicht schlüssig beantwortet hat. Dies soll nicht als Argument für ein Fortsetzung / Wideraufnahme der irrsinnigen Atompolitik sein – es soll nur verdeutlichen, daß insbesondere im Zusammenhang mit radioaktivem Material ein Ausstieg vernünftig geplant und sachgerecht durchgeführt werden muß – lediglich abschalten und die Bevölkerung im Glauben lassen, daß damit die Probleme gelöst sind ist gefährliche Dummheit.

Es bleibt eben zunehmend den Bürgern überlassen, wichtige Fragen zu stellen. Und man könnte auf den Gedanken kommen, daß weniger ein Mangel an Energie das Problem darstellt sondern ein Überfluß an Gier und Dummheit.

Sorry, der Text ist etwas länger geworden - hoffentlich ist das nun ein wenig klarer mit Watt, Kilowatt und Kilowattstunde. Wenn nicht - keine Sorge - unser Energiewendeminister kümmert sich auch nicht um solche Details und versteht das wohl auch nicht.

Dieser Text basiert übrigens nicht auf speziellem Hintergrundwissen, enthält keinerlei Insiderwissen und basiert lediglich auf bekannten Fakten und der Nutzung von Taschenrechnern / einer Tabellenkalkulation. Das erschreckt mich dann doch, da die derzeitige Irrationalität der ’Energiewende’ den Schluß nahelegt, daß diese Gesellschaft offenbar wieder einmal entgegen aller Tatsachen einer Massenpsychose erliegt und – anstatt Probleme sinnvoll und dauerhaft zu lösen – sich in immer neuen Gespinsten von insuffizienten Teillösungen verliert. Und wie bei früheren Massenpsychosen wird die Gesellschaft dabei wieder in wenige Gewinner und viele Verlierer aufgespalten, wobei die Verlierer sich ebenso, wie früher beim Ablaßhandel, nicht über ihre wirkliche Lage im klaren sind und sich daher oft als ’Teil der Bewegung’ fühlen, anstatt als ’über den Tisch gezogene’ – es sind und bleiben eben Deutsche.

Und so werden weiter ganze Industriezweige, die sich durch intensive Lobbyarbeit mit Subventionen belohnt, deren Auswirkungen wahrscheinlich nie ein Politiker nachgerechnet hat. Bei der Energiewende tun sich die Windlobby und die Energiewirtschaft hervor. Wirtschaftszweige, welche die ’Droge Subvention’ schon lange nicht mehr benötigen, aber noch immer wie ein Fixer an der Nadel hängen und ebenso wie Rauschgiftsüchtige die übrige Gesellschaft damit belasten. Subventionen und ’Vergünstigungen’ (Abgabenbefreiung) sind das Drogenproblem der Wirtschaft – die Dosis muß erhöht werden, oder der Kranke fängt an zu zittern. Alle anderen Belange, Zukunft, Mitarbeiter, andere Menschen treten in den Hintergrund. Eigentlich sind große Teile unserer Wirtschaft therapiepflichtig und gehören auf Entzug.

Dennoch sei hier angemerkt, daß Windenergie bei der Energiewende eine wichtige Rolle spielen wird. Jede Form von regenerativer Energie, aber auch jede Möglichkeit, Energie effizient zu nutzen, muß ihren Platz in der zukünftiger Energieversorgung finden – es gilt aber die Auswüchse zu stoppen, denn diese beschleunigen die Energiewende nicht, sondern erschweren den Aufbau sinnvoller Strukturen und verteuern Energie in gleicher Weise, wie unsinnige Verschwendung fossiler Energien oder der absurde Ausbau der Atomenergie und deren noch auf uns zukommende Folgekosten. Dabei ist es auch eigentlich irrelevant, ob die Notwendigkeit zu einer Energiewende mit dem Klimawandel, der Zunahme von CO2 in der Atmosphäre oder mit in suizidaler Absicht in Japan in gefährdeten Lagen gebauten Atomkraftwerken begründet wird. Energie – fossile Energie – wir teurer werden. Es ist also (selbst ohne Klimawandel) eine gute Idee, hier gegenzusteuern. Eine Energiewende, welche die Probleme teurer werdender aber nicht löst, sondern verschlimmert, ist schon im Ansatz gescheitert.

Es geht darum, nachhaltig bezahlbare Energie für Gesellschaft und Industrie verfügbar zu machen. Knappe Energie, endliche Energie und gefährliche Energie sind möglicher Ursachen für Spannungen in der Gesellschaft oder sogar Krieg (sind die USA wirklich nur im Irak einmarschiert, um einem despotischen Diktator den Garaus zu machen?). Sinnvoll entwickelte, dezentrale regenerative Energien könnte also Konfliktpotentiale in Gesellschaften und zwischen Staaten verringern - derzeit könnte mit der versemmelten ’Energiewende’ aber auch ein gegenteiliger Effekt erreicht werden.

Wen die Lobbyarbeit anders ausgefallen wäre, hätten wir vielleicht keinen Windwahn, sondern einen Wasserkraftwahn oder einen Gezeitenenergiewahn oder in Bussen, Bahnen und Autos gäbe es Pedale zum treten (es gab in Husum ‚mal ein Gezeitenkraftwerk – schon lange abgerissen). Es ist doch schade, das an sich sinnvolle und nützliche regenerative Energie durch Gier, Lobbykratur und Dummheit zu Monster mutiert. Anstatt Problemlösungen in angepaßter Vielfalt zu suchen und zu finden, focussiert man sich mit Tunnelblick auf einzelne Lösungsbausteine, die dann durch eine Überentwicklung Probleme bereiten.

Die so entgleisten Denkstrukturen, lassen sich auch an vermeintlichen Kleinigkeiten festmachen. So reagieren Lobbyisten auf die mögliche Existenz des Wachtelkönigs in einem sogenannten potentiellen Windeignungsgebiet mit Flatterband, um den geschützten Störenfried zu vergrämen, der ja eigentlich geschützt werden soll. Man könnte nun die Frage stellen, wann die Branche ein Analog zum Flatterband gegen Menschen einzusetzen gedenkt.

Anstatt Vielfalt und nachhaltigem Nutzen zu entwickeln, werden mit Tunnelblick monotheistische, großdeutsche Größenwahnslösungen zum Wohl einiger weniger in Stahl und Stein gegossen.

   

Was wir sind  

    unabhängig - selberdenkend - eigenfinanziert   

Die Verleumdungsversuche aus den Reihen der Windenergie-Profiteure werden auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer:

www.windwahn.de - frei von Lobbyeinflüssen, Subventionen, Sponsoring und Ideologien

   

Man sollte immer auf alte Männer hören  

  • 220px-JosephPulitzerPinceNeznpsgovEs gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich. Und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt vielleicht nicht – aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen

    Josef Pulitzer (1847 - 1911)

     
  • 200px-Richard Wagner by Caesar Willich ca 1862Sandwike ist's, genau kenn ich die Bucht.
    Verwünscht! Schon sah am Ufer ich mein Haus,
    Senta, mein Kind, glaubt ich schon zu umarmen: -
    da bläst es aus dem Teufelsloch heraus ...
    Wer baut auf Wind, baut auf Satans Erbarmen!

    Richard Wagner (1813 - 1883)  - Der fliegende Holländer

     
  • gandhi-mahatma

    „Zuerst ignorieren sie dich,
    dann lachen sie über dich,
    dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
    Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

     
  • th128---ffffff--wilhelm busch.jpgAus der Mühle schaut der Müller, Der so gerne mahlen will.
    Stiller wird der Wind und stiller, Und die Mühle stehet still.
    So gehts immer, wie ich finde,
    Rief der Müller voller Zorn.
    Hat man Korn, so fehlts am Winde, Hat man Wind, so fehlt das Korn.

    Wilhelm Busch (1832 - 1908)

     
   

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Zitate  

"Kulturelle Barbarei"
"Es ist doch pervers, wenn man, um die Umwelt zu schützen, den CO2-Ausstoß steigert und die Landschaft zerstört."


Oskar Lafontaine in der Saarbrücker Zeitung am 31.10.2013

"Man has the fundamental right to freedom, equality and adequate conditions of life, in an environment of a quality that permits a life of dignity and well-being, and he bears a solemn responsibility to protect and improve the environment for present and future generations."

Declaration of the UN Conference on the Human Environment

"Früher war Energiearmut ein Randphänomen, mittlerweile ist es ein Alltagsproblem."

Volker Hatje, Elmshorner Stadtrat

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“

Reinhold Messner, 2002

"Der Ausbau regenerativer Energien kommt vor Umweltschutz"

Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, auf der Verbandsversammlung des Gemeindetages in BW

"Ihr müsst schon sehr gute Argumente liefern, wenn wir sie nicht bei euch vor die Haustür setzen sollen. Dann bauen wir sie woanders hin. Aber bauen werden wir sie. Warum? Weil das Gemeinwohl es gebietet."

Winfried Kretschmann (MP Baden-Württemberg) über seine Windwahnphantasien

For us, the world was full of beauty; for the other, it was a place to be endured until he went to another world. But we were wise. We knew that man's heart, away from nature, becomes hard.

Chief Luther Standing Bear (1868-1939)

"Eines Tages wird der Mensch den Lärm genauso bekämpfen müssen wie Cholera und Pest."

Robert Koch (1843-1910)

"Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird."

Robert Habeck, Energiewendeminister S-H am 20.08.2012 im WELT-Interview

Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
Napoleon Bonaparte (1769-1821)
   

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